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Ahoi ihr Lieben!
Dank einer kleinen Erinnerung von Ina möchte ich euch trotz Zahnschmerzen einen kleinen Beitrag heute schreiben. Tatsächlich ist heute nämlich Welttierschutztag!
Wie ihr ja wisst, bin ich aktives Mitglied im Tierschutz, vorzugsweiße beim Kaninchenschutz e.V., aber ich helfe auch an anderen Baustellen.
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Entsprechend ist mir der Tierschutz natürlich sehr wichtig und ich würde gerne versuchen euch ein klein wenig zu ermutigen, selbst aktiv zu werden.
Man muss nicht gleich Veganer werden oder ein Rudel Hunde aus dem Tierheim aufnehmen, es gibt ganz viele Möglichkeiten einen kleinen Beitrag zu leisten. Wirklich Jeder kann etwas tun!
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Wieso mir Tiere so wichtig sind?
Sie haben keine Stimme. Kein Tier kann sagen, dass es unglücklich ist oder Schmerzen hat. Wir als Menschen müssen kleine Anzeichen erkennen und ihnen von vornerein versuchen ein möglichst tolles Leben zu geben. Das fängt schon bei der Haustierhaltung von Fiffy, Miezi und co. an!
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Kein Tier hat es verdient ein Leben lang im Käfig eingesperrt zu werden.
Weder Kaninchen noch Vögel oder Mäuse.
Stellt euch mal vor ihr würdet für immer im Gästeklo wohnen – ohne Kontakt zur Außenwelt. Ziemlich miese Vorstellung?
So geht es vielen Tieren leider auch…
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Grade die kleinen Haustiere haben oft einen gigantischen Bewegungsdrang. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Wellensittiche 100km am Stück fliegen können? Für so kleine Piepser eine echt erstaunliche Leistung! Entsprechend sollten sie möglichst mehrere Stunden am Tag Freiflug genießen und den Rest der Zeit eine große Voliere von mindestens 1m Länge bewohnen – gerne natürlich viel größer.
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Seit ich 17 bin helfe ich Tieren in Not.
Darunter auch viele Wellensittiche, die vorher Jahrelang in Käfig- oder Einzelhaltung gelebt haben. Einige von Ihnen entwickelten Psychosen, rissen sich die Brust blutig auf oder bekamen schwere Herz/Lungenprobleme, weil sie nie richtig fliegen durften. Aber nicht nur Vögel erleiden schlimme Qualen, wenn sie sich ihrer Art entsprechend nicht richtig verhalten dürfen.
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Meine kleine Schwarz/Weiße Kaninchen Dame Plümmel zum Beispiel kommt aus einem Zuchtbetrieb für Tiere aus dem Zoogeschäft. Sie lebte in einer Kiste ca. so groß wie 2,5 DIN A4 Blätter – für solche Zuchttiere fast ein Paradies… Normalerweise wohnen sie auf so einer Größe zu zweit.
Statt eines Bodens lebte sie auf einem Ofen Rost, damit Dreck und Fäkalien unter ihr durch fielen. Die Wunden an ihren Füßen brauchten Wochen zum heilen, Vertrauen in Menschen fasste sie erst nach Monaten. Heute noch schreit sie erbärmlich vor Panik, wenn man sie für wenige Minuten in eine enge Transportbox packt. Diese seelischen Narben hat sie erlitten, weil Menschen unbedingt junge Kaninchen aus dem Zoogeschäft kaufen wollten. Ein ziemlich mieses Geschäft.
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Nur eine kleine Handvoll Tierarten zählen zu den Einzelgängern. Zum Beispiel Goldhamster, die ihre Artgenossen auf den Tod nicht leiden können. Die meisten anderen Arten wie z.B. Wellensittiche, Nymphensittiche, Mäuse, Kaninchen, Meerschweinchen und sogar Katzen sind soziale Rudeltiere. Sie brauchen Artgenossen, um ihre natürlichen Eigenarten ausleben zu dürfen. Kein Mensch kann einen Partner jemals ersetzen – selbst wenn er sich 20 Stunden am Tag Zeit nimmt!
Grade Kleintiere gehen jämmerlich zu Grunde, wenn sie einsam sind. Wellensittichhalter kennen doch mit Sicherheit die berühmte Kropfentzündung – zu 80% verursacht durch fehlenden Partner, der das Futter aus dem Kropf des Partners schluckt.
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Was ihr tun könnt, damit Tiere mit uns gemeinsam glücklich alt werden?
Informiert euch vor der Anschaffung über eure Haustiere! Nicht im Zoogeschäft oder beim Züchter sondern bei unabhängigen Vereinen, die euch nichts verkaufen wollen und alles erzählen, was ihr hören wollt.
Kauft keine lebenden Tiere im Zoogeschäft – es gibt unzählige Tiere jeden Alters bei gemeinnützigen Vereinen, im Tierheim oder aus zweiter Hand. Diese Tiere verdienen eine Chance!
Verbannt Käfige aus euren Köpfen – darin sollte kein Lebewesen mehr zu Grunde gehen müssen!
Holt eurem Haustier einen Partner – es ist nie zu spät dafür!
Lasst eure Tiere kastrieren – es gibt genug Tierleid auf der Welt. Der Nachschub für den Tierschutz kann gar nicht versiegen!
Behandelt eure Tiere mit Respekt – es sind Lebewesen wie du und ich!
Holt euch Hilfe – Niemand ist perfekt und macht direkt alles richtig. Tierschutzvereine beraten euch gerne zu eurer Haltung!
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Und wer mehr tun möchte:
Ruft bei eurem örtlichen Tierheim an, ob sie Hilfe brauchen.
Egal ob alle 14 Tage zum Katzen Streicheln oder für Vor- bzw. Nachkontrollen von Haltern, es gibt immer was zutun!
Schließt Patenschaften für Tiere in Not ab, zum Beispiel für ein kleines Kaninchen beim Kaninchenschutz e.V..
Verteilt Flyer für den Tierschutz, zum Beispiel in Supermärkten oder Tierarztpraxen.
Sammelt in eurer Schule / eurem Büro kleine Geld- oder Sachspenden für den Tierschutz.
Macht tolle Aktionen draus und erweckt so das Aufsehen für die Tiere!
Haltet immer die Augen und Ohren offen – wenn ihr Tierleid seht, sprecht die Halter darauf an!
Versucht etwas zu bewegen, egal wie ausweglos es scheint. Viele wissen einfach nur nichts über die richtige Haltung.
Die Tiere werden es euch danken, egal wie viel ihr macht!
Auch wenn sie nicht sprechen können, es sind fühlende Lebewesen.
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Wichtige Adressen im Netz:
- Kaninchenschutz e.V.
Dort bekommt ihr Hilfe bei allen Fragen, Flyer, Informationen, könnt Tiere aufnehmen/vermitteln und Patenschaften abschließen.
- Verein der Wellensittich Freunde Deutschland
Beratungen und Hilfe liegen dem VWFD e.V. am Herzen.
- Meerschweinchen Hilfe
Patenschaften, Informationen und Aktionen Rund um die Wutzen.
- Hamsterhilfe Nord
Ein Forum Rund um die Plüschkugeln.
- Birds-Online
Die Beste Seite über Wellensittiche im Netz!
- Nymphensittich Seite
Hier findet ihr Alles über die kleinen Kakadus.
- Kaninchenwiese
Nicht nur Ernährung, auch artgerechte Haltung von Kaninchen wird toll beschrieben.
- Die Brain
Eine tolle Zusammenstellung für alle Nager.
Außerdem könnt ihr mich bei Fragen auch Jederzeit per Email erreichen. Ich antworte diskret und versuche zu Helfen, wo ich kann.





Ich finde es auch wichtig, etwas für die Tiere zu tun
Habe heute auch einen Beitrag zum Welttierschutztag geschrieben, vielleicht interessiert er dich
Liebe Grüße
Ma
Schon gelesen
Super, dass du auch etwas geschrieben hast!
Ooooh, das vorletzte Bild ist sooooo schön. Ich mag Deinen Jonny sowieso :-)
Als Kind hatte ich auch einen Wellensittich. Natürlich nur einen. Den habe ich auch nicht immer so gut behandelt, das tut mir immer noch leid.
Dafür sorge ich jetzt dafür, dass es meine Kaninchen und Meerschweinchen, die fast alle aus dem Tierschutz stammen, gut haben. Sie sind zwar nicht draußen an der frischen Luft, haben aber ihr eigenes Zimmer mit viel Platz zum Rumrasen.
Als Kind hatte ich auch die typischen Kinderzimmer Tiere. Einen Wellensittich, ein Kaninchen…
Furchtbar!
Immerhin haben wir es gelernt und würden unseren Kindern kein solches Kinderzimmer Tier holen. Das ist ja schonmal ein Anfang
Ein eigenes Zimmer ist toll! Da haben die Nasen es ja echt gut. Ob draußen oder drinnen finde ich grade bei Kaninchen gar nicht so pauschal zu beantworten. Lieber drinnen viel Platz als draußen kaum welchen
Ein wundertoller Post! Ich habe ein Kommi bekommen, dass eine Leserin dachte, dass nur Papageien Freiflug brauchen – nööööö, wenn ich meinen Elvis den ganzen Tag rumdüsen sehe, weiß ich, dass er es in einem kleinen Käfig ganz schlimm hätte. Außerdem isses doch so toll seine Piepser im Freiflug zu beobachten, als auf den Tod wartend auf einer Stange.
GGLG Ina
toller Post – vielen Dank dafür.
ich habe zwei Katzen (eine kam nie in Frage, es mussten zwei sein!) und man könnte denken, sie mögen sich nicht: sie kuscheln nie, wenn eine auf meinem Schoß sitzt, springt die andere weg, sie verjagen sich gegenseitig vom Futternapf… sieht also nicht so aus wie beste Freunde!
Aber: sie sind immer zusammen im gleichen Zimmer, haben ihr Schlafplätze zumindest in der Nähe zu jeweils andern, die eine liebt es, die andere zu putzen und wehe eine muss zum Tierarzt und in den Transportkorb, die andere beschwert sich dann bitterlich. ich bin mir sicher, dass sie sich zumindest brauchen, wenn auch vielleicht nicht lieben.
Ich finde es gut, dass du darüber schreibst! Und die Fotos von deinen Kaninchen finde ich wunderschön anzusehen – man merkt richtig, dass sie es gut haben bei dir.
Ich selbst habe kein Haustier, u.a. deshalb, weil ich dem Tier keinen so schönen Lebensraum mit viel Auslauf etc. bieten könnte. Außerdem habe ich genug jüngere Geschwister hier, Tiere würden das Chaos wohl perfekt machen^^ Zumal gerade kleinere Kinder nicht unbedingt der beste “Umgang” für hilflose Kleintiere sind.
Als ich jünger war (so ca. 12), hatte ich mit meiner Schwester zusammen zwei Meerschweinchen, aber jetzt im Nachhinein tun mir die armen Dinger sehr Leid
Ich bin ganz verliebt in den großen Mümmelmann…der ist der Knaller *___*
Ich finde es wichtig, dass man sich für Tiere einsetzt. Es kann ja auch schon nur ein netter Hinweis an Hundehalter sein, die ihren Hund auf der Straße schlecht behandeln. Ich habe 3 Katzen und wenn ich sehe, wieviel Liebe sie untereinander verteilen oder auch an meinen Freund und mich weitergeben, wird mir ganz warm ums Herz. Soviel Zuneigung kann nichtmal ein Mensch geben. Und weil sie sich nicht durch Worte mitteilen können, müsen wir genauer hinsehen und ihr Sprachrohr sein, sowie handeln. Tiere sollten nicht leiden müssen!
Huhu
Ich möchte dir eigentlich nur kurz mitteilen, dass ich es ganz toll finde wie du (und das du!) auf solche Thematik aufmerksam machst. Danke dir!
LG